Eine runde Sache: Unser Verfahren schont die Umwelt und spart Ressourcen.

Bei der Runderneuerung gibt es zwei Verfahren: die Kaltrunderneuerung und die Heißrunderneuerung. Bei beiden Verfahren kommen ausgesuchte und geprüfte Karkassen zum Einsatz. Auch der Produktionsprozess ist bei beiden Verfahren bis zum Zeitpunkt der Aufbringung des Laufstreifenmaterials und der Vulkanisation ohne Unterschied.

Heißrunderneuerung:

Bei der Heißrunderneuerung ist die Aufbringung des Laufstreifenmaterials mit dem Herstellungsprozess eines Neureifens nahezu identisch. Das Laufstreifenmaterial wird direkt vom Extruder auf die abgeraute Karkasse appliziert. Anschließend wird die so belegte Karkasse in einer Heizform mit dem gewünschtem Laufflächenprofil neu abgeheizt.

Kaltrunderneuerung:

Bei der Kaltrunderneuerung wird ein bereits profilierter und vorvulkanisierter Laufstreifen auf die abgeraute Karkasse aufgebracht. Dieser Laufstreifen wird zusammen mit einer unvulkanisierten Bindeplatte unter gleichbleibendem Zug auf die abgeraute Karkasse gelegt, um bereits vor der Vulkanisation eine optimale Anpassung an die Reifenkontur und eine bestmögliche Verbindung mit der Karkasse im Autoklaven (Heizkammer) zu gewährleisten. Anschließend wird der so vorbereitete Reifen in einen Heizschlauch (Envelope) „verpackt“ und im Autoklaven unter Druck abgeheizt.

Rundum richtig gut – das Ringtread-System:

Ringtread ist eine vorvulkaniserte Lauffläche, die die Form eines Reifens hat. Der Vorteil: Der Ring hat keine Nahtstelle und passt genau auf die Karkasse. Es entstehen bei dem Arbeitsprozess keine Verformungen durch mechanische Spannungen.

Die Runderneuerung mit Ring benötigt weniger Zeitaufwand und produziert weniger Abfall. Das Ergebnis ist ein runderneuerter Reifen mit hervorragender Laufleistung!